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	<description>Procrastination for Weisenheimers</description>
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		<title>Der ganzen Christenheit reicher Gnadensegen</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 08:21:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phaidros</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Christen]]></category>
		<category><![CDATA[Katholizismus]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>

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		<description><![CDATA[In den ersten März-Tagen des Jahres 1933, also vor 77 Jahren, erlebte die Republik Österreich eine Parlamentskrise, die die Regierung unter dem Kanzler Engelbert Dollfuß zur Beseitigung der Demokratie und zur Installation eines am faschistischen Italien orientierten Ständestaates nutzte (Austrofaschismus). Mit der Mai-Verfassung vom 1. Mai 1933, die nicht rechtmäßig zustande kam, wurden schließlich demokratische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den ersten März-Tagen des Jahres 1933, also vor 77 Jahren, erlebte die Republik Österreich eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstausschaltung_des_Parlaments" target="_blank">Parlamentskrise</a>, die die Regierung unter dem Kanzler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Engelbert_Dollfu%C3%9F" target="_blank">Engelbert Dollfuß</a> zur Beseitigung der Demokratie und zur Installation eines am faschistischen Italien orientierten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4ndestaat_%28%C3%96sterreich%29" target="_blank">Ständestaates</a> nutzte (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Austrofaschismus" target="_blank">Austrofaschismus</a>). Mit der Mai-Verfassung vom 1. Mai 1933, die nicht rechtmäßig zustande kam, wurden schließlich demokratische Elemente weitgehend beseitigt.</p>
<p>Während aber bei der etwa zeitgleichen Installation des deutschen Faschismus die katholische Kirche keine große Rolle spielte, sah dies im katholischen Österreich anders aus. So heißt es im Weihnachtsbrief der österreichischen Bischöfe von 1933:</p>
<blockquote><p>Das Jahr 1933 hat der ganzen Christenheit reichen Gnadensegen, unserem Vaterland Österreich überdies viele Freuden gebracht […]. Sie (die Regierung, Anm.) kann schon jetzt auf eine Reihe von segensreichen Taten hinweisen, die das wahre Wohl sichern und fördern[.] [zit. nach Wolfgang Huber <em>Die Gegenreformation 1933/34</em> in <em>Neuhäuser</em>, 2004, S. 47], hier zit. nach [<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Austrofaschismus" target="_blank">1</a>]</p></blockquote>
<p>Der Katholikentag im Oktober 1933 flankierte den katholischen Jubel mit dem Motto &#8220;Niemals zurück&#8221; und am 16. August 1933 schl0ß Österreich mit dem heiligen Stuhl ein Konkordat, das unter anderem den Austritt aus der Kirche erschwerte, indem es den Austrittswilligen eine Prüfung des &#8220;Geistes- und Gemütszustands&#8221; auferlegt.</p>
<p>Und sogar der Piux XI., der ebenso wie sein Nachfolger Pius XII. durch Schweigen zum Nationalsozialismus aufgefallen ist, erteilte Dollfuß den apostolischen Segen. Schon im Oktober 1933 nannte genannter Pius XI. die Diktaturregierung Dollfußens eine von:<em> &#8220;</em><em>vornehmen Männern, die Österreich in dieser Zeit, in diesen Tagen regieren, die Österreich so gut, so entschieden, so christlich regieren&#8221;</em> [Ebd.] Zwar ist richtig, dass sich Puis XI. mit der Enzyklika &#8220;Mit brennender Sorge&#8221; 1937 vom deutschen Faschismus distanzierte, aber angesichts seiner ebenso brennenden Zustimmung für den Austrofaschismus lässt sich wohl nur feststellen, dass die &#8220;brennende&#8221; Sorge weniger dem Faschismus, als vielmehr dem Verhältnis der jeweiligen Faschisten zu seiner Kirche galt.</p>
<p>Die Pontifikate kamen und gingen über die Jahrhunderte, aber dieses ist eine der wenigen historischen Konstanten, die insbesondere auf die katholische Kirche zutreffen: <em>Egal was für ein Schwein der Andere ist, solange er Deine Macht hofiert und Dir den Arsch leckt, ist er Dein Freund.</em> &#8211; Nicht auszudenken, wenn der Stalinismus ein klerikales Regime gewesen wäre! &#8211; Wie dem auch sei: Für einen Historiker ist diese Diagnose trivial und wenig überraschend, dem kirchenkritischen Beobachter zeigt sich nur wieder einmal, wie wenig Platz für Moral in der katholischen Kirche ist: <em>Wäre das Christentum, von einigen wenigen Irren einmal abgesehen, wirklich aus moralisch integeren Menschen, hätte die christliche Lehre tatsächlich irgendeinen moralisch-ethischen Gehalt, wäre die Geschichte vielleicht nicht im Großen und Ganzen, aber doch in unzähligen Nebenschauplätzen anders verlaufen.</em></p>
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		<title>Petitionsidee</title>
		<link>http://blog.denker.net/2010/03/10/petitionsidee/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:07:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phaidros</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Kindesmissbrauch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich überlege gerade, ob eine Petition beim Bundestag ein bisschen Öffentlichkeit verursachen könnte. Wie wäre es denn, wenn man den Gesetzgeber aufforderte, ein Gesetz zu erlassen, dass private und öffentliche Körperschaften, die Kindesmissbrauch ihre hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter nicht den Strafverfolgungsbehörden zur Kenntnis geben, keine Gelder aus Steuermitteln mehr erhalten dürfen.
Es ist nämlich so, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich überlege gerade, ob eine Petition beim Bundestag ein bisschen Öffentlichkeit verursachen könnte. Wie wäre es denn, wenn man den Gesetzgeber aufforderte, ein Gesetz zu erlassen, dass private und öffentliche Körperschaften, die Kindesmissbrauch ihre hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter nicht den Strafverfolgungsbehörden zur Kenntnis geben, keine Gelder aus Steuermitteln mehr erhalten dürfen.</p>
<p>Es ist nämlich so, dass die Amtskirche auch neben der Kirchensteuer massig Geld aus dem Staatssäckel kassiert.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Maischberger schnüffelt an der Mülltonne</title>
		<link>http://blog.denker.net/2010/03/10/maischberger-schnuffelt-an-der-mulltonne/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 12:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phaidros</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rant]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Christen]]></category>
		<category><![CDATA[Kindesmissbrauch]]></category>

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		<description><![CDATA[OH MEINE GÖTTIN!
Hat jemand Maischberger am Dienstag gesehen? Ich hatte besseres zu tun, habe aber gerade den Spiegel-Artikel zu der Sendung gefunden &#8211; und was muss ich lesen?
&#8220;Ich will einen kleinen Zwischenruf machen&#8221;, sagt der Salzburger Weihbischof Andreas Laun, aber Maischberger lässt es nicht zu, dass er Wittenbrink unterbricht, noch nicht, erst darf der Musiker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>OH MEINE GÖTTIN!</p>
<p>Hat jemand Maischberger am Dienstag gesehen? Ich hatte besseres zu tun, habe aber gerade den <a href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,682701,00.html" target="_blank">Spiegel-Artikel</a> zu der Sendung gefunden &#8211; und was muss ich lesen?</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich will einen kleinen Zwischenruf machen&#8221;, sagt der <strong>Salzburger Weihbischof Andreas Laun</strong>, aber Maischberger lässt es nicht zu, dass er Wittenbrink unterbricht, noch nicht, erst darf der Musiker noch in Ruhe die Kopfnüsse und die eingerissenen Ohren beschreiben, die er als Kind in Regensburg erlebt hat, dann kommt der Bischof zu Wort. Und erzählt von seinem Vater. Der habe ihn ja auch geschlagen. Gewalt in der Erziehung habe eine lange Geschichte, die habe es nicht nur in der Kirche gegeben. So sieht das auch die Schriftstellerin <strong>Gabriele Kuby</strong>. Sie trauert um die Kirche, sagt sie. Denn die Kirche habe doch eine wunderbare Botschaft zu verkünden von der Liebe Gottes, die werde jetzt ja völlig verdeckt. Missbrauch gebe es überall, in der ganzen Gesellschaft, das sei kein kirchliches Problem.</p></blockquote>
<p>Sag mal, Sandra, geht&#8217;s noch? Willst Du wirklich jedes Niveau unterbieten? Du bist ja nicht gerade bekannt dafür, nur auf höchstem Niveau zu diskutieren, aber mussten die Hetzer Laun und Kuby wirklich sein? Reicht es denn nicht, dass sich Laun und Kuby schon im Netz als obsessive Homo-Hasser dartun, die allem, was nicht in ihr klerikal-faschistoides Weltbild passt, demokratische Grundrechte absprechen? Muss man wirklich solche einschlägig bekannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crackpot" target="_blank">Crackpots</a> auch noch ins Fernsehen lassen? Reicht es denn nicht aus, dass perverse Katholiken Kinder missbraucht und misshandelt haben und der Rechtsstaat qua Verjährungsfristen der menschenverachtenden Vertuschungsmaschinerie der Kirche auch noch weitgehend machtlos gegenüber steht? Muss man auf deren Schicksal auch noch von Laun und Kuby herumtrampeln lassen?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bummellieses Weisheit #1</title>
		<link>http://blog.denker.net/2010/03/09/bummellieses-weisheit-1/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 18:40:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phaidros</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rant]]></category>

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		<description><![CDATA[Toll: Mit anderen auf seinem Notebook einen Text bearbeiten.
Schlecht: Diesen Text dann wochenlang nicht rausrücken und damit den ganzen Laden aufhalten.
Noch schlechter: Trotzdem so tun, als laufe ohne einen nichts.
*NERV*
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Toll:</strong> Mit anderen auf seinem Notebook einen Text bearbeiten.</p>
<p><strong>Schlecht:</strong> Diesen Text dann wochenlang nicht rausrücken und damit den ganzen Laden aufhalten.</p>
<p><strong>Noch schlechter:</strong> Trotzdem so tun, als laufe ohne einen nichts.</p>
<p><strong>*NERV*</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hemmungslos verblöden &#8211; in 10 einfachen Schritten</title>
		<link>http://blog.denker.net/2010/03/08/hemmungslos-verbloeden-in-10-einfachen-schritten/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 16:18:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phaidros</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wutausbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Vernunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wollen Sie nicht auch hemmungslos verblöden? Es ist doch klar: Der Ehrliche ist der Dumme und wer will schon ein Lügner sein? Und heißt es nicht, dass glücklich die sind, die dumm sind und nicht merken was passiert? Geben Sie es doch zu! Auch Sie wollen hemmungslos verblöden und jedes Gerücht von humaner Intelligenzbegabtheit gnadenlos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wollen Sie nicht auch hemmungslos verblöden? Es ist doch klar: Der Ehrliche ist der Dumme und wer will schon ein Lügner sein? Und heißt es nicht, dass glücklich die sind, die dumm sind und nicht merken was passiert? Geben Sie es doch zu! Auch Sie wollen hemmungslos verblöden und jedes Gerücht von humaner Intelligenzbegabtheit gnadenlos bloßstellen.</p>
<p>Jetzt fragen Sie sich sicher: &#8220;Wie kann auch ich hemmungslos verblöden?&#8221; &#8211; Stimmt, das ist gar nicht so einfach, aber jetzt gibt es endlich einen klaren Plan mit nur 10 Punkten, der auch Sie hemmungslos verblöden lässt:</p>
<ol>
<li>Erweitern Sie ihre Sprache um den Ausruf &#8220;Ich habe ein Recht auf eine Meinung!&#8221;. Möglich sind auch Begründungen wie &#8220;Wir leben in einem freien Land!&#8221; und &#8220;Wir haben doch Meinungsfreiheit!&#8221; Machen Sie sich  klar, dass Sie ein von der Verfassung geschütztes Recht auf ihre Dummheit haben und dass niemand Ihnen verbieten kann, eine völlig verblendete Kackbratze zu werden. Üben Sie also die Sätze: Wenn das nächste Mal jemand widerspricht, bestehen Sie einfach auf Ihrer verfassungsrechtlich geschützten Meinung!</li>
<li>Beschäftigen Sie sich mit politischen Themen und abonnieren Sie hierzu politische Tageszeitungen aus dem Hause Hüpfer. Wer ernsthaft hemmungslos verblöden will, kann es sich nicht leisten, sich ständig eine eigene Meinung zu bilden. Sie können auch einfach aus einschlägigen Zeitungen und Zeitschriften abschreiben. Das Urheberrecht verbietet Ihnen nicht, eine fremde Meinung ungeprüft zu übernehmen und sie (siehe Punkt 1) bis aufs Blut zu verteidigen. Lesen Sie keinesfalls Zeitungen mit komplizierten Titeln. Alternativ können Sie auch lokale Zeitungen von kleinen Verlagen wie den &#8220;Froschhausener Boten&#8221; lesen. Diese drucken oft das gleiche wie Hüpfer, nur einen Tag später.</li>
<li>Plappern Sie alles nach, was ein populistischer Politiker gerade so herausposaunt. Hetzen Sie wahlweise gegen Schwule, Ausländer, Arbeitslose, Frauen, Verfassungsrichter, Terrorkommunistennazis oder die SPD. Sie erkennen populistische Politiker leicht daran, dass sie Ihnen absurde Steuerentlastungen und staatliche Wohltaten versprechen, während sie anderen Dekadenz vorwerfen. Achten Sie insbesondere auf den Signalsatz &#8220;<em>Man wird das ja wohl noch sagen dürfen!</em>&#8220;. Je öfter ein Politiker diesen Satz sagt, desto sicherer haben Sie eine politische Schmeißfliege ausfindig gemacht, der Sie hemmungslos folgen können. Lassen Sie alle von Ihrer neuen Entdeckung wissen und rufen Sie: &#8220;Herr Osterei hat Recht!&#8221;</li>
<li>Lassen Sie sich von seriösen Berechnungen zu populistischen Aussagen nicht beirren. Machen Sie sich klar, dass unabhängige Forschungsinstitute nur von dekadenten Arbeitslosen bezahlt werden, die verhindern wollen, dass Ihre Vorbilder die Wahrheit sagen. Sie müssen sich auch von Logik oder irgendwelchen Ausgeburten der Vernunft nicht beirren lassen. Die Verfassung schützt Ihre Zustimmung zu Herrn Osterei auch dann, wenn Sie selbst staatliche Leistungen, z.B. aus dem Bankenrettungsfond, erhalten.</li>
<li>Machen Sie sich klar, dass an Universitäten nichts praktisches gelehrt wird. Dort arbeiten nur weltfremde Sesselfurzer, die keine Ahnung haben, was Sie wirklich bewegt. Aus den Universitäten ist noch nie etwas gutes herausgekommen, sondern dort herrschen Kartelle, die die Wahrheit unterdrücken wollen. Ziehen Sie daher alle Menschen mit akademischen Graden, die Ihnen begegnen, auf, werfen ihnen Versagen auf dem Arbeitsmarkt vor und bedenken Sie, dass sie schon seit dem 16. Lebensjahr in die Rentenkasse einzahlen. Sie haben den Vorsprung auf dem Arbeitsmarkt! Sie haben etwas von Ihrem Leben! Sie haben Freunde! &#8211; und: Sie wissen Bescheid!</li>
<li>Verbieten Sie Ihren Kindern das Abitur: Nur akademische Rabeneltern zwingen ihre Kinder durch die Hölle des Gymnasiums und anschließend auf einen feindlichen Arbeitsmarkt in der Nähe des Spitzensteuersatzes. Sie schlagen schließlich dem Steuerstaat ein Schnippchen und verdienen zur Strafe einfach weniger! Ihre Kinder sollen es einmal genauso gut haben und dazu reicht ein normaler Schulabschluss völlig aus. Ihr Vater war schließlich auch nur auf der Volksschule und der ist jetzt sogar im öffentlichen Dienst befördert worden, wo er jetzt die Fahrpläne für die Kehrmaschinen schreibt.</li>
<li>Gehen Sie nicht zum Arzt! Ärzte sind Teil des universitären Kartells zur Verschleierung der Wahrheit. Erstens können die Ihnen nicht helfen und zweitens wollen die das auch gar nicht, sondern nur an Ihr Geld, um Sie mit der Hilfe der Pharmaindustrie zu vergiften. Fügen Sie Ihrem Wortschatz die folgenden Phrasen und Wörter hinzu: &#8220;Scheininnovation&#8221;, &#8220;Gift&#8221;, &#8220;menschenverachtende Geschäftspraktiken&#8221;. Verlassen Sie sich lieber auf alternative Heilmethoden wie Homöopathie, Knabenurin und dem besonders beliebten Sich-mit-der-Pfanne-auf-den-Kopf-schlagen nach Prof. Dr. Abronsius. Vergessen Sie niemals, dass Prof. Dr. Abronsius nur deshalb ein Verfahren wegen Missbrauchs akademischer Grade am Hals hat, weil das universitäre Machtkartell nicht will, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Prof. Dr. Abronsius hat nämlich die Lehre vom telefonischen Fernheilen mit Licht und der Krebstherapie mit Zuckerperlen entwickelt. Dass die Pharmaindustrie um ihre Einnahmen fürchtet ist doch klar! &#8211; Achten Sie auch auf andere Menschen, die sich belustigen, dass sie dumm seien. Sie sind nicht nur auf dem richtigen Weg, sondern haben auch einen Agenten der menschenverachtenden Pharmalobby identifiziert, der sie mit Studien und Metastudien zur Wirkungslosigkeit von Homöopathie von Ihrem Weg abbringen will. Vergessen Sie niemals: Homöopathie wirkt zweifelsfrei. Das haben die Studien von Prof. Dr. Abronsius (ggw. JVA Göttingen) gezeigt.</li>
<li>Kaufen Sie sich Geräte, um Benzin und Wasser in Ihrem Haus zu magnetisieren. Magnetisiertes Benzin ist sparsamer und magnetisiertes Wasser ist gesünder. Lassen Sie Ihre Wohnung nach Erdstrahlen vermessen.</li>
<li>Schreiben Sie einen Leserbrief, der fordert, dass der LHC in Genf abgeschaltet wird, weil Sie Angst haben, dass die Welt untergeht. Schreiben Sie überhaupt viele Briefe, besonders an das Bundesverfassungsgericht. Heben Sie sämtliche Eingangsbestätigungen des Bundesverfassungsgerichts sorgfältig auf. Diese werden Ihnen, wenn Sie, weil Sie an Prof. Dr. Abronsius (ggw. Nervenheilanstalt Bad Kissingen) glauben, einem Richter vorgeführt werden. Schreiben Sie insbesondere auch an die Bundesregierung und den Bundespräsidenten. Kein Richter wird es wagen, Sie zu verurteilen, solange Herr Köhler sich mit Ihrem Fall beschäftigt.</li>
<li>Gründen Sie ein Blog im Internet und teilen Ihre Erfahrungen mit anderen Menschen. Jeder wird ein überragendes Interesse an Ihrem Weg zur hemmungslosen Verblödung haben und fleißig in Ihrem Blog kommentieren. Meiden Sie Blogs, in denen nur wenig kommentiert wird oder die gar von Akademikern betrieben werden. Folgen Sie insbesondere keinen Verblödungsanleitungen aus solchen Blogs!</li>
</ol>
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		<title>Die objektive Ordnung</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 16:04:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phaidros</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag wird ja nun meine Nichte zweiten Grades nach katholischem Ritus getauft. Ich wurde eingeladen und habe aus einer Laune heraus zu gesagt.
Ich kann Religion zwar nicht leiden, habe aber um des Familienfriedenswillen meistens gute Miene zum bösen Spiel gemacht, auch als bei einer Hochzeit der Pfaff etwas von Mann und Frau und natürliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag wird ja nun meine Nichte zweiten Grades nach katholischem Ritus getauft. Ich wurde eingeladen und habe aus einer Laune heraus zu gesagt.</p>
<p>Ich kann Religion zwar nicht leiden, habe aber um des Familienfriedenswillen meistens gute Miene zum bösen Spiel gemacht, auch als bei einer Hochzeit der Pfaff etwas von Mann und Frau und natürliche Ordnung etc. schwafelte. (Die Predigt war ohnedies unglaublich dämlich: Die Hochzeit fand nämlich am Tag von Köhlers Wiederwahl durch die Bundesversammlung statt und dieser bekloppte Pfaffe hat es tatsächlich für nötig gehalten, darüber zu sprechen.)</p>
<p>Ich bin nun gespannt, ob sich die katholische Ejakulationsboykott-Queen am Samstag wieder zu einem dummen Kommentar über die natürliche Ordnung der Welt herab lässt. Sollte das der Fall sein, ist der Kommentar, ob Jesuiten-Schwengel in Knabenärschen auch der natürlichen Ordnung entsprechen, schon zurecht gelegt.</p>
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		<title>Fäkale Gleichberechtigung</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 09:09:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phaidros</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag in der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Krudes]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sitzen hier ja etwas weiter weg vom Uni-Zentrum in einem angemieteten Büro. Jedenfalls kann man leicht beobachten, wer wann welche Toilette  benutzt. Nach mehrmonatigen Untersuchungen kann ich jetzt Folgendes festhalten:
Es gibt einige Herren, die konsequent die Toilette benutzen, deren Tür mit einem &#8220;D&#8221; gekennzeichnet ist, während eine Damen konsequent die Toilette benutzen, die mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sitzen hier ja etwas weiter weg vom Uni-Zentrum in einem angemieteten Büro. Jedenfalls kann man leicht beobachten, wer wann welche Toilette  benutzt. Nach mehrmonatigen Untersuchungen kann ich jetzt Folgendes festhalten:</p>
<p><em>Es gibt einige Herren, die konsequent die Toilette benutzen, deren Tür mit einem &#8220;D&#8221; gekennzeichnet ist, während eine Damen konsequent die Toilette benutzen, die mit einem &#8220;H&#8221; gekennzeichnet ist.</em></p>
<p>Nun habe ich ja gar kein Problem mit Unisex-Toiletten, gerade da ich die Aufgabe, einigen Leuten das archaische Stehpinkeln auszutreiben, so leicht externalisieren und die Damen lösen lassen kann, aber eine offizielle Regelung hätte ich da schon erwartet. <img src='http://blog.denker.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Foucault und Deleuze</title>
		<link>http://blog.denker.net/2010/03/03/foucault-und-deleuze/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 13:08:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phaidros</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag in der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Deleuze]]></category>
		<category><![CDATA[Foucault]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie ist das ja komisch, denn auf
Wir wollen uns systematisch mit Foucault und Deleuze im Hinblick auf das Verhältnis von Macht und Raum auseinandersetzen.
meldet sich praktisch niemand. Aber auf
Als erstes machen wir eine Lesegruppe zu Foucault/Deleuze. Am 16.3. ist &#8220;1440 &#8211; Das Glatte und das Gekerbte&#8221; dran.
melden sich plötzlich Leute, die den Termin verschieben wollen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie ist das ja komisch, denn auf</p>
<blockquote><p>Wir wollen uns systematisch mit Foucault und Deleuze im Hinblick auf das Verhältnis von Macht und Raum auseinandersetzen.</p></blockquote>
<p>meldet sich praktisch niemand. Aber auf</p>
<blockquote><p>Als erstes machen wir eine Lesegruppe zu Foucault/Deleuze. Am 16.3. ist &#8220;1440 &#8211; Das Glatte und das Gekerbte&#8221; dran.</p></blockquote>
<p>melden sich plötzlich Leute, die den Termin verschieben wollen, da sie ja so gerne teilnehmen möchten. <img src='http://blog.denker.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Winter-Google-Mut</title>
		<link>http://blog.denker.net/2010/03/02/winter-google-mut/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 15:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phaidros</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krudes]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe gerade bei Google Analytics eine beta-Funktion namens &#8220;Intelligenz&#8221; entdeckt. Beim Durchklicken wirkte sie zwar nicht so spektakulär, aber wenn Google jetzt anfängt, seine Produkte mit KI auszustatten, können wir uns wohl auf einiges gefasst machen  
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gerade bei Google Analytics eine beta-Funktion namens &#8220;Intelligenz&#8221; entdeckt. Beim Durchklicken wirkte sie zwar nicht so spektakulär, aber wenn Google jetzt anfängt, seine Produkte mit KI auszustatten, können wir uns wohl auf einiges gefasst machen <img src='http://blog.denker.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Vorratsdatenspeicherung: verschoben</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 11:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phaidros</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Vorratsdatenspeicherung wurde in der vorliegenden Form vom Verfassungsgericht gekippt. Bereits erhobene Daten sind unverzüglich zu löschen. Für alle, die sich gegen das Gesetz eingesetzt haben, ist das eine gute Nachricht und ein wichtiger Etappensieg, der überdies noch größer ausfällt, als erwartet: Gestern hatten noch Beobachter vermutet, dass die Vorratsdatenspeicherung unter harten Auflagen genehmigt wird. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorratsdatenspeicherung wurde <em>in der vorliegenden Form</em> vom Verfassungsgericht gekippt. Bereits erhobene Daten sind unverzüglich zu löschen. Für alle, die sich gegen das Gesetz eingesetzt haben, ist das eine gute Nachricht und ein wichtiger Etappensieg, der überdies noch größer ausfällt, als erwartet: Gestern hatten noch Beobachter vermutet, dass die Vorratsdatenspeicherung unter harten Auflagen genehmigt wird. Jetzt aber hat das Gericht das ganze Gesetz für mit der Verfassung unvereinbar erklärt.</p>
<p>Gleichwohl hat das Verfassungsgericht Grenzen aufgezeigt, in denen sehr wohl eine Vorratsdatenspeicherung mit dem Grundgesetz zu vereinbaren ist und es kann davon ausgegangen werden, dass die CDU/CSU sich jetzt warm läuft, um die EU-Vorgabe doch noch zu erfüllen. Wir werden also in Deutschland wohl eine Neuauflage der Proteste gegen eine Vorratsdatenspeicherung 2.0 erleben, die aber vermutlich kleiner ausfallen werden als bisher, da sich einige Bürger mit den Grenzen des Verfassungsgerichts zufrieden geben dürften.</p>
<p>Interessant ist aber, dass es in der EU wieder rumort: Durch den von vielen so hart kritisierten Vertrag von Lissabon hat das Parlament und die Kommission in der Angelegenheit ein Mitspracherecht gewonnen und es besteht somit die, zumindest bescheidene, Hoffnung, dass die Speicherpflicht seitens der EU entschärft wird.</p>
<p>Die Chancen stehen also gut, dass sich der Etappensieg nicht ganz als Pyrrhussieg entpuppt.</p>
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