<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>blog.denker.net &#187; Kai Denker</title>
	<atom:link href="http://blog.denker.net/author/admin/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.denker.net</link>
	<description>Procrastination for Weisenheimers</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Sep 2010 16:00:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Al-Schwula bedroht den Papst</title>
		<link>http://blog.denker.net/2008/09/04/al-schwula-bedroht-den-papst/</link>
		<comments>http://blog.denker.net/2008/09/04/al-schwula-bedroht-den-papst/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 13:49:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Denker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.the-distraught-queen.de/?p=73</guid>
		<description><![CDATA[Wie französische Anti-Terror-Einheiten mitteilen, wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie französische Anti-Terror-Einheiten <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=9287" target="_blank">mitteilen</a>, wird der heilige Vater von bösen schwulen Terroreinheiten bedroht. Der heilige Vater ist somit nicht mehr in der Gefahr von islamistischen Terroristen in die Luft gesprengt zu werden, sondern er ist der weitaus größeren Gefahr ausgesetzt, seinen dummen, faschistischen Menschenhass nicht mehr in die Menge hinausposaunen zu dürfen, ohne dabei mit Kondomen beworfen zu werden.</p>
<p>Um es kurz und knapp zu sagen: Ein Staat, der seine Bürger ausspioniert, nur weil diese sich gegen einen durchgeknallten alten Bayern wehren wollen, der keine Gelegenheit ausläßt, sie wüst zu beschimpfen, hat sich moralisch für bankrott erklärt. In Frankreich gilt nicht mehr liberté, egalité, fraternité, sondern allenfalls noch imbécillité, misanthropie und servilité.</p>
 <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.denker.net/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.denker.net/2008/09/04/al-schwula-bedroht-den-papst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Meinungsfreiheit &#8211; Kommentar zu einem Grundrecht</title>
		<link>http://blog.denker.net/2008/06/09/meinungsfreiheit-kommentar-zu-einem-grundrecht/</link>
		<comments>http://blog.denker.net/2008/06/09/meinungsfreiheit-kommentar-zu-einem-grundrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 09:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Denker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wutausbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Vernunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.the-distraught-queen.de/?p=43</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem ich in den letzten 24 Stunden gleich mehrfach a [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich in den letzten 24 Stunden gleich mehrfach auf das dümmste aller möglichen Argumente gestoßen bin, sehe ich mich genötigt, einige Anmerkungen zur Meinungsfreiheit zu verbreiten. Die Meinungsfreiheit, die in Artikel 5 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland festgelegt ist, ist eine der großen Errungenschaften der Demokratie. Sie konstituiert die Freiheit der Presse, der Wissenschaft, des politischen Streits mit und wendet sich gegen Zensur, staatliche Meinungsaufsicht und alle Versuche der Gedankenkontrolle. Insofern ist dieses Grundrecht eine der vornehmsten conditiones sine qua non der Demokratie.</p>
<p>Damit isses dann aber auch gut, denn:</p>
<p>Es gibt nichts dümmeres, erbärmliches, peinlicheres und schwachsinnigeres als die Meinungsfreiheit in irgendeiner Form zur Begründung einer Position, sei sie klug, sei sie dämlich, sei sie richtig, sei sie falsch, sei sie gelb, sei sie grün, heranziehen zu wollen. Nichts ist ist eine größere Beleidigung der menschlichen Vernunftsbegabtheit, eine größere Bankrotterklärung für den eigenen Geistesgebrauch als dieser Satz:</p>
<blockquote><p>Ich habe ein Recht auf meine Meinung.</p></blockquote>
<p>Was sagt dieser Satz? Nichts, vielleicht gerade einmal das Minimale: Du darfst mich für das, was ich gesagt habe, nicht umbringen oder einsperren. Was ist damit also <em>eigentlich</em> gesagt? Gar nichts. Dass man jemanden für den Blödsinn, der aus seiner Fressluke herauskriecht, nicht zum Galgen führt, ist eine derartige Trivialität in einer Demokratie, dass man dagegen den Satz &#8220;Der Himmel ist blau.&#8221; für eine hochwissenschaftliche Erkenntnis aus dem Gebiet der höheren Metaphysik zu halten geneigt ist.</p>
<p>Der Satz sagt aber noch etwas mehr, indem er nämlich etwas nicht sagt: Er sagt keine Begründung, kein Argument für das soeben behauptete und deswegen sagt er genau dieses:</p>
<blockquote><p>Ich habe keine Ahnung, wie ich das, was ich gerade gesagt habe, begründen könnte. Ich habe mir keine Gedanken darüber gemacht und ich habe das einfach so dahergesagt. Ich hätte es genauso gut anders sagen können, es ist doch egal.</p></blockquote>
<p>Eine Meinung ist nicht einfach ein persönliches Geschmacksurteil, wie diese Position behauptet. Eine Meinung ist begründet oder unbegründet. Ob die Begründung, sofern vorhanden, wahr oder wenigstens plausibel ist, ist eine andere Frage, die hier nicht weiter von Interesse ist.</p>
<p>Mich ärgern Leute, die auf diese erbärmliche Weise daherschwätzen, maßlos. Sie treiben mich dazu, die Meinungsfreiheit für einen Fehler zu halten und mir zu wünschen, dass Leuten, denen dieser Satz oder irgendein äquivalenter Blödsinn aus ihren Fressen heraustropft, selbige mit einem großen Hammer gestopft wird, auf dass sie, wenn sie schon nicht zur Teilhabe an einer Kulturgemeinschaft mit vernünftbegabten Wesen bereit sind, wenigstens die Fresse halten und nicht andere Leute mit ihrem dummen Gesabbel belästigen. Jedes Mal, wenn einer dieser Schwachköpfe, sich so äußert, scheißt irgendwo eine Kuh ein Edelweiß zu.</p>
<p>Einige findige Schwachköpfe, also die mit derber Bauernschläue begnadeten Neuralelfmeter, sind neuerdings auf die Idee gekommen, diesen Trick, der ihnen doch zu dumm erschien, umzudrehen und einen Vorwurf daraus zu machen. So geschah es mir, als ich kürzlich eine Position begründete und mich über die Biologisierung eines Diskurses beklagte, in dem meines Erachtens aus guten, nämlich historischen Gründen, die Biologie nichts zu suchen habe, wie folgt über meine Rede belehrt:</p>
<blockquote><p>Das ist Deine Meinung, die Du jetzt so ohne Begründung sagst.</p></blockquote>
<p>Perfide ist gar kein Ausdruck für diese Ignoranz gegenüber dem Gesagten. Genauso könnte man jemandem, der einen grünen Apfel in der Hand hält und sagt &#8220;Der Apfel ist grün!&#8221; vorwerfen, er hätte ja nur seine unbegründete Meinung geäußert. Dass ich zuvor nämlich eine historische Begründung für meine Position geliefert hatte, wurde geflissentlich ignoriert. Dass manche Leute alles, was ihnen nicht ins Konzept passt, ignorieren, ist zwar ein bekanntes Phänomen, reicht hier aber nicht zur Entschuldigung und erspart dem Sprecher auch nicht diese abschließende Bemerkung:</p>
<p>Wer die Position seines Gegenübers damit herabzuwürdigen versucht, dass er sie, trotz gegebener Begründung &#8211; egal von welcher Qualität diese auch sein mag &#8211; zu einer einem Geschmacksurteil gleichenden Meinungsäußerung erklären will, ist nicht nur genauso widerwärtig wie das oben genannte Pack, sondern obendrein noch bösartig, ekelerregend und ein Saboteur jeder wie auch immer gearteten Kultur.</p>
<p><em>Conclusio</em>: Wer sich auf die Meinungsfreiheit beruft, um eine Diskussion zu führen, führt keinen rationalen Diskurs mehr, sondern hat sich entweder auf die Bankrotterklärung des eigenen Vernunftsbegriffes oder aber auf die Verwendung unsachlicher Diskussionsstrategien verlegt. In beiden Fällen sollte dies mit einem Verlust aller Rechte die Freiheit der Meinungsäußerung betreffend geahndet werden. Man würde nicht nur dem Delinquenten eine Menge Peinlichkeiten, sondern der übrigen Bevölkerung einen starken Würgereflex ersparen.</p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.9.12';
var flattr_uid = '14323';
var flattr_url = 'http://blog.denker.net';
var flattr_lng = 'de_DE';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tag = 'blog,wordpress,rss,feed';
var flattr_btn = 'large';
var flattr_tle = 'blog.denker.net';
var flattr_dsc = 'Procrastination for Weisenheimers';
</script>
<script src="https://api.flattr.com/js/0.5.0/load.js?mode=auto" type="text/javascript"></script> <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.denker.net/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.denker.net/2008/06/09/meinungsfreiheit-kommentar-zu-einem-grundrecht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Chefarzt und die Krankenschwester &#8211; Anmerkungen zu einer Lüge</title>
		<link>http://blog.denker.net/2008/06/05/der-chefarzt-und-die-krankenschwester-anmerkungen-zu-einer-luge/</link>
		<comments>http://blog.denker.net/2008/06/05/der-chefarzt-und-die-krankenschwester-anmerkungen-zu-einer-luge/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 10:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Denker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Lügen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.the-distraught-queen.de/?p=42</guid>
		<description><![CDATA[Hurra! Die "regierende Opposition" in Hessen hat die St [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hurra! Die &#8220;regierende Opposition&#8221; in Hessen hat die Studiengebühren abgeschafft und damit m.E. einen Zustand beseitigt, der gegen die Landesverfassung verstieß. Studierende müssen ab dem kommenden Wintersemester keine 500€ mehr pro Semester zahlen, um ihre Ausbildung absolvieren zu können. Hessen jubelt!</p>
<p>Ganz Hessen? Nein, eine Gruppe unverbesserlicher Schwätzer beklagt neue soziale Ungerechtigkeiten: Rot-Rot-Grün sei daran schuld, dass die Krankenschwester demnächst dem Sohn des Chefarztes das Studium zu 100% finanzieren müsse.</p>
<p>Diese Behauptung ist allerdings so abgrundtief falsch, dass ich mir nur vorstellen kann, dass sie gezielt in der Absicht geäußert wird, den Hörer zu verwirren, zu belügen und aufzuhetzen. Niemand kann so dumm sein, dass er diesen Satz wirklich und wahrhaftig ernst meint. Es muss sich dabei um eine politische Aussage handeln, die in der scharfen pointierten Auseinandersetzung ja durchaus zulässig sein kann, sie aber inhaltlich nicht im geringsten wahrer macht.</p>
<p>Wieso?</p>
<p>Überlegen wir zunächst einmal, wie sich die Universitäten finanzieren: Sieht man von den erst langsam aufkommenden Spenden an Universitäten in Hessen ab, finanzieren sich die Universitäten praktisch ausschließlich aus staatlichen Mitteln. Der Presse war zu entnehmen, dass etwa die TU Darmstadt 200 Millionen Euro im Jahr vom Land erhält, wozu bisher Einnahmen aus Studiengebühren in Höhe von 10 Millionen Euro kamen. Die Studiengebühren entsprechen also nur einem sehr kleinen Teil der eigentlichen Finanzierung der Universität und eine Vollfinanzierung durch Studiengebühren führte entweder zu einem wahnwitzigen Qualitätsverlust oder aber zu Studiengebühren in Höhe von 10000 Euro pro Semester &#8211; ohne dass damit auch nur die geringste qualitative Verbesserung gegenüber dem aktuellen Zustand erreicht würde. Ferner hat die Einführung von Studiengebühren nicht zu einer Absenkung der staatlichen Zuwendungen geführt. Das zusätzliche Geld durch Studiengebühren war wirklich nur zusätzliches Geld, das nicht so flexibel ausgegeben werden konnte wie die sonstigen Landesmittel. Durch die Einführung von Studiengebühren wurde also ein einziger Cent Steuermittel weniger der armen Krankenschwester entrissen und der Universität in den Rachen geworfen.</p>
<p>Betrachten wir die Finanzierung eines Studiums: Nehmen wir an unser Kandidat, nennen wir ihn Kai, studiert 9 Semester Philosophie an der TU-Darmstadt. Er ist damit ziemlich schnell und sollte doch eigentlich relativ geringe Kosten haben. Denkste: Kais Eltern sind arbeitslos und beziehen ALG2. Kai bekommt vom ersten Semester an Bafög (585€ Höchstsatz), wovon er seine Krankenversicherung selbst zahlen und eine kleine Wohnung am Studienort finanzieren muss. Die Wohnung ist durchaus bescheiden und für Darmstädter Verhältnisse mit 420€ warm (incl. Energie) relativ günstig. Kai ist dankbar, dass er nicht in München lebt. Die Finanzierung der Kranken- und Pflegeversicherung schlägt mit etwa 60€ im Monat zu Buche. Vom Bafög-Höchstsatz bleiben Kai also 105€ im Monat für Studiengebühren, Rückmeldegebühren und überflüssiger Dinge wie Telefon, Freizeit, Freunde und absoluter Luxusartikel wie Essen, Wasser, Kleidung. Kai könnte zwar in eine WG ziehen, aber er arbeitet lieber und darf nach aktuellem Bafög-Gesetz 350€ im Monat dazuverdienen. Glücklicherweise bezieht Kai noch Kindergeld von 154€ im Monat, das aufgrund der Zahlungsprobleme seiner Eltern direkt an ihn ausgezahlt wird. Kai hat einen Job als studentische Hilfskraft mit 8.02€ pro Stunde und bekommt darüber 160,40€ im Monat. In der Summe macht das 899,40€. Kai ist zufrieden, denn damit liegt er schon deutlich über dem ALG2-Satz, den er bekommen hätte, hätte er sein Studium abgebrochen. Schwierig ist, dass der Job als Hilfskraft immer nur für einige Monate abgeschlossen wird und Kai daher nie sehr lange planen kann. &#8211; Kai kann allerdings nicht ohne weiteres über sein Geld verfügen, denn neben erheblichen Kosten für Lernmittel, die an Hochschulen nicht frei sind, müsste er im Semester, also in sechs Monaten etwas über 700 Euro Studien- und Rückmeldegebühren an die Universität abführen. Das wären pro Monat 117€, etwa. Das ist Kai zuviel und deswegen nimmt er einen Kredit in Anspruch, um die Studiengebühren vorfinanziert zu bekommen. Im Semester muss er also nur noch etwas über 200€ für die Rückmeldung abdrücken (ca 35€/Monat), aber die Studiengebühren hat er aus dem Kreuz.</p>
<p>Alles in Ordnung? Denkste! Nicht nur, dass 860€ bei den steigenden Preisen alles andere als üppig ist, Kai bekommt seinen Unterhalt nicht geschenkt: Die Zuwendungen aus dem Bafög muss er zur Hälfte (Deckelung: 10000€) und den Vorschuss für die Studiengebühren komplett (Deckelung: 5000€) zurückzahlen. In neuen Semestern bekommt Kai 31590€ Bafög ausgezahlt. Davon muss er also 10000€ zurückzahlen. In neuen Semestern ist beim Studiengebührenkredit eine Summe von 4500€ aufgelaufen. Kai startet also mit 14500€ Schulden ins Berufsleben. Er hat zu diesem Zeitpunkt keine Arbeitslosenversicherung und fällt sofort in ALG2. Er ist 25 Jahre alt und hat kein einziges Beitragsjahr. Aus dem Job als studentische Hilfskraft werden nur minimalste Beträge im Monat in die Rentenversicherung abgeführt.</p>
<p>Privilegiert gegenüber der Krankenschwester? Nein! &#8211; Das ist Uschi. Uschi hat nach der Realschule eine Ausbildung zur Krankenschwester angefangen. Sie bekommt in einer dreijährigen Ausbildung zwischen 729€ und 884€ brutto, davon zahlt man ihr etwa 700€ netto aus. Sie muss keine Rückmeldegebühren entrichten. Sie benötigt keine teuren Lernmittel, da sie etwa Bücher in der Berufsschule größtenteils gestellt bekommt. Sie hat nach der Ausbildung keine Schulden. Sie hat schon drei Beitragsjahre für die Rentenversicherung und ist mit 21 mit ihrer Ausbildung fertig. &#8211; Übrigens: Wenn Uschi während ihrer Ausbildung bei Ihren Eltern wohnen kann und diese keine ALG2-Bedarfsgemeinschaft bilden, z.B. weil die Eltern beide Ärzte sind, dann darf sie ihre Ausbildungsvergütung trotzdem behalten. Würde Kai bei seinen Eltern leben, bliebe von seinem Bafög-Höchstsatz nicht mehr viel übrig. Wären seine Eltern wohlhabend, bekäme er gar kein Bafög. Kai und Uschi geht es also kaum unterschiedlich, sieht man mal davon ab, dass sie ihr Geld wirklich verdient hat. Kai bekommt es quasi nur geliehen, wenn überhaupt.</p>
<p>Was sind also die Folgen von Studiengebühren? Mehr soziale Gerechtigkeit? Nein: weniger soziale Gerechtigkeit. Studierende müssen ihre Berufsausbildung unter deutlich prekäreren Bedingungen als Auszubildende absolvieren, sie zahlen für ihre Ausbildung und erhalten nichts für sie. Studierende müssen während des Studiums arbeiten oder sich verschulden, weil die Bafög-Sätze lächerlich niedrig sind.</p>
<p>Aber was ist denn nun mit dem Sohn des Chefarztes? Sicher, seine Eltern würden ihm mehr Geld bezahlen müssen, würde es Studiengebühren geben. Die Krankenschwester würde aber mit ihren Steuern keinen Cent weniger zu dessen Studium beitragen. Eine Entlastung findet nicht statt. Vielleicht ist es ja tatsächlich gerechter, wenn der Chefarzt seinem Sohn mehr Geld für das Studium zustecken muss, vielleicht. Die Sache hat nur einen Haken: Das Studiengebührengesetz differenziert nicht. Alle zahlen oder verschulden sich gleich: Der Chefarztsohn zahlt 500€, der Sohn von Arbeitslosen ALG2lern zahlt 500€. Wer das sozial gerecht findet, der muss in Schule schon ganz gehörig geschlafen haben.</p>
<p>Studiengebühren tragen also nicht nur nicht wesentlich zur Hochschulfinanzierung bei, sie erschweren auch die Berufsausbildung unterer Einkommensschichten. Wenn also die bürgerlichen Parteien plötzlich ihr Herz für die sozial schwache und armen Krankenschwester entdecken, dann handelt es sich dabei nicht um einen Anflug von Herzensgüte, sondern um eine eiskalte Lüge, die dazu dient, den unteren Schichten ihren Ausschluss von Bildung als soziale Gerechtigkeit unterzujubeln. Wer ernsthaft hofft, dass ihm jemand diesen Bullshit abkauft, der kann nur hoffen, dass das dreigliedrige Schulsystem die sozial schwachen möglichst rasch nach unten wegsortiert, damit diese bloß nicht zu viel lernen und am Ende merken, wie man sie verarschen will.</p>
<p>Ich bin ein Liberaler, aber solange so ein Nonsense aus den Mäulern liberaler Politiker kommt, sind diese nicht wählbar.</p>
 <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.denker.net/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.denker.net/2008/06/05/der-chefarzt-und-die-krankenschwester-anmerkungen-zu-einer-luge/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Schlossgrabenfest</title>
		<link>http://blog.denker.net/2008/06/03/das-schlossgrabenfest/</link>
		<comments>http://blog.denker.net/2008/06/03/das-schlossgrabenfest/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 09:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Denker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.the-distraught-queen.de/?p=41</guid>
		<description><![CDATA[Ich gebe derzeit den nörgelnden Rentner, weil ich kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe derzeit den nörgelnden Rentner, weil ich keine Lust mehr auf den Lärm durch die ständigen Festbetriebe in der Innenstadt habe. Nachdem die Frankfurter Rundschau nämlich in ihrer Online-Ausgabe am Sonntag einen Jubelartikel über das Schlossgrabenfest veröffentlicht hat, habe ich mich mit einem Leserbrief an die Redaktion gewandt und meinen Kummer über die Lärmbelastung zum Ausdruck gebracht. Die Frankfurter Rundschau hat hieraus einen <a href="http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/darmstadt/?em_cnt=1344263" target="_blank">Artikel</a> gemacht.</p>
<p>Der Artikel verdient m.E. nach der Einlassung der Stadt Darmstadt eine kleine Ergänzung: Bei der Messung in meiner Wohnung wurde eine Lautstärke von 68dB festgestellt. Der im Artikel erwähnte Vergleich nennt eine zulässige Lautstärke von 65dB. Es ist nun leicht, zu behaupten, es handele sich dabei nur um eine unwesentliche Überschreitung und tatsächlich klingt für den Laien ein Unterschied von 3dB nicht sehr erheblich. Allerdings ist die verwendete Einheit &#8220;Dezibel&#8221; etwas <em>komisch</em> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dezibel#Definition_von_Bel_und_Dezibel" target="_blank">definiert</a>, denn sie enthält das Verhältnis zweier Logarithmen, was bedeutet, dass schon kleine Skalenunterschiede erhebliche Auswirkungen auf die Lärmwahrnehmung haben können. Eine Differenz von 6dB etwa ist eine Verdoppelung(!) des Schalldrucks. Eine Differenz von 3dB wie in meinem Fall läßt den Schalldruck um 41% ansteigen. Wer behauptet, dies sei nur eine geringfügige Abweichung, lügt einfach. Man stelle sich vor, die Mehrwertsteuer wäre nicht um 3%, sondern um 41% gestiegen. <img src='http://blog.denker.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich bleibe dabei: Die Lärmbelastung in der Darmstädter Innenstadt steigt subjektiv und es ist eine Unverschämtheit, dass die Stadt praktisch jede weitere Lärmbelastung genehmigt. Mit einem größeren Fest im Jahr kann ich prima leben, aber es sind mittlerweile drei(!), die immer länger und lauter werden. Wer einmal fünf Tage neben einer Salsa-Bühne verbracht hat, die er nicht abstellen konnte, wird meinen Ärger verstehen. Ich bin sicher kein Spaßverderber und gönne jedem seine kapitalistischen Gewinninteressen und sogar das Bedürfnis nach Party, aber ein fairer Interessensausgleich sieht anders aus. Ich habe von den Festen in der Darmstädter Innenstadt gar nichts außer Lärm- und Geruchsbelastung.</p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.9.12';
var flattr_uid = '14323';
var flattr_url = 'http://blog.denker.net';
var flattr_lng = 'de_DE';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tag = 'blog,wordpress,rss,feed';
var flattr_btn = 'large';
var flattr_tle = 'blog.denker.net';
var flattr_dsc = 'Procrastination for Weisenheimers';
</script>
<script src="https://api.flattr.com/js/0.5.0/load.js?mode=auto" type="text/javascript"></script> <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.denker.net/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.denker.net/2008/06/03/das-schlossgrabenfest/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Katholischer Weihbischof will ohne Computer auskommen&#8230;</title>
		<link>http://blog.denker.net/2008/05/27/katholischer-weihbischof-will-ohne-computer-auskommen/</link>
		<comments>http://blog.denker.net/2008/05/27/katholischer-weihbischof-will-ohne-computer-auskommen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 12:37:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Denker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rant]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Katholizismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.the-distraught-queen.de/2008/05/27/katholischer-weihbischof-will-ohne-computer-auskommen/</guid>
		<description><![CDATA[Wie man dem schwulen Informationsportal queer.de entneh [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie man dem schwulen Informationsportal <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=8812" target="_blank">queer.de</a> entnehmen kann, tobt der katholische Weihbischof Andreas Laun über die Beteiligung homosexueller Menschen am Osnabrücker Katholikentag 2008. Zwar stimmt dieses Blog insofern mit dem Herrn Weihbischof überein, als dass es völlig unverständlich erscheint, wieso sich Lesben und Schwule immer noch einer so genannten Kirche anbiedern, die sie an allen erdenklichen Stellen schikaniert, aber der Artikel auf queer.de erlaubt einen weiteren Einblick in den geistigen Abgrund eines Mannes, der in seinem Hass gegenüber allem Homosexuellen einen Fanatismus offenbart, der, wenn er nicht religiös wohlbegründet wäre, die Grenze zur Volksverhetzung schon längst hinter sich gelassen hätte. Da aber religiös begründeter Schwulen- und Lesbenhass in unserer Gesellschaft nicht in dem Maße sanktioniert wird, wie dies meines Erachtens in einem demokratischen Staat geschehen müsste, ist es Herrn Laun erlaubt, uns, ohne Furcht vor rechtlichen Folgen haben zu müssen, mit allem Blödsinn und aller Falschheit seines christlichen Menschenbildes zu <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=7975" target="_blank">beglücken</a>:</p>
<blockquote><p>Dagegen stelle Homosexualität &#8220;keinen Nutzen für die Allgemeinheit dar, sondern eher im Gegenteil: homosexuelle Aktivitäten bergen ein Gesundheitsrisiko in sich, wie es für andere Menschen nicht besteht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun ist zwar hinlänglich bekannt, dass langfristige sexuelle Enthaltsamkeit und insbesondere der Verzicht auf etwa masturbativ herbeigeführte Ejakulationen vermehrt zu Prostataleiden und gar Krebs führen können und auch die katholische Enthaltsamkeit, vulgo: Zölibat, in diesem Sinne ein Gesundheitsrisiko katholischer Aktivitäten birgt, &#8220;wie es für andere Menschen nicht besteht.&#8221; Allerdings fällt etwas über die gesundheitshygienische Betrachtung des institutionalisierten Ejakulationsboykottes der römisch-katholischen Kirche hinausgehendes an den Aus- und Einfällen des so genannten Weihbischofs auf:</p>
<p>Da dieser Mann den gesellschaftlichen Nutzen von Homosexuellen mit der fehlenden Reproduktion dieser Bevölkerungsgruppe qua fehlender Brutpflege begründet, was aber für katholische Priester nichtsdestoweniger auch gilt, kann der gesellschaftliche Nutzen eines Homosexuellen allenfalls jenseits der Brüterei zu finden sein. Gibt es keinen gesellschaftlichen Nutzen jenseits der Reduktion der Frauen auf Gebär- und der Männer auf Zeugungsmaschinen, so erschließt sich daraus zwingend die Nutzlosigkeit des Herrn Laun. Ich würde zwar dem Schluss auf dessen Nutzlosigkeit ohne weitere Vorbehalte zustimmen, muss aber einräumen, dass die Behauptung, der Nutzen eines Menschen bestünde nur in der Brutpflege doch eher falsch ist. Nehmen wir aber im Sinne Herrn Laues noch für einen Moment an, die Einschätzung, ein Mensch hätte einen Nutzen, wäre nicht faschistisch, sondern durchaus sinnvoll und ohne Religionswahn (Kant) vertretbar, so ist nur noch dieser Schluss zulässig:</p>
<p>Sofern ein gesellschaftlicher Nutzen von Menschen neben der Brutpflege besteht, wie Herr Laun einräumen muss, wenn er nicht die eigene Nutzlosigkeit annehmen will, so kann er nur dann den gesellschaftlichen Nutzen homosexueller Menschen verneinen, ohne dabei auf den jeweiligen Homosexuellen im Einzelnen zu sehen, wenn und zwar genau dann wenn sich der gesellschaftliche Nutzen eines Menschen genau aus seiner sexuellen Orientierung erschließt und somit die Eigenschaft eines Menschen homosexuell zu sein, eindeutig, hinreichend und vielleicht sogar notwendig, die Eigenschaft, einen gesellschaftlichen Nutzen zu haben, ausschließt. Oder kurz gesagt: Egal was die Schwuchtel tut, Schwuchtel bleibt Schwuchtel.</p>
<p>Von der Schwuchtel kommt also nichts Gutes, denn Nützliches ist ja immer Gut&#8230; Alan Turing war ein Homosexueller. Kein bekennender, wie die konservative Presse so schön formulieren könnte, sondern ein versteckter, der sich selbst tötete. Aber bevor sich dieser große Mathematiker mit einem vergifteten Apfel und aufgrund seiner Depressionen wegen der gesellschaftlichen Repression gegenüber Homosexuellen ins Grab beförderte, ermöglichten die turingschen Untersuchungen zur Berechenbarkeit überhaupt erst die Computer, die die Gesellschaft in den letzten Jahren so grundlegend geändert haben. Folgt man der Erkenntnis des Herrn Laun, dass vom Homosexuellen nichts Gutes und so nichts Nützliches kommt, so muss auch die Turing-Maschine gesellschaftlich nutzlos sein und mit ihr, da mathematisch beweisbar äquivalent, der von-Neumann-Rechner und somit sämtliche heute eingesetzten Computer. Es ist diesem Blog nicht bekannt, ob der so genannte Herr Weihbischof auf Computer verzichtet. Es ist ihm auch nicht bekannt, ob Herr Laue noch auf mehr kulturelle Errungenschaften homosexueller Menschen verzichtet. Tut er es aber nicht, ist er inkonsequent.</p>
<p>Da nun Herr Laun, will er nicht inkonsequent, also in seinen Äußerungen beliebig sein, im technologischen Nirwana zu leben hat und somit dieses nutzlose, da schwule Blog auch nicht zur Kenntnis nehmen kann, erlaube ich mir abschließend, mich an die anderen vielleicht ebenso nutzlosen Menschen zu wenden und ihnen meine Position zur Frage des Nutzens des Menschen klar zu sagen:</p>
<p><em>Menschen haben keinen Nutzen. Die Frage, ob ein Mensch Nutzen hat, sei es gesellschaftlich, sei es irgendein anderer, ist schlichtweg sinnlos. Jeder Mensch, ob schwul, ob brütend oder ob Mitglied irgendeines Ejakulationsboykottvereins, hat eine Würde, die sich durch nichts und niemanden negieren lässt. Wer &#8211; und sei es nur am Rande! &#8211; unterstellt, Menschen könnte in irgendeiner Art und Weise sinnvoll ein Nutzen zugeschrieben werden, ist in meinen Augen ein ehrloser Schuft, ein Feind des Menschengeschlechts. Grausam und böse! Wer in seiner Moral nicht die gesamte Menschheit in jedem einzelnen Menschen will, sondern nach irgendeiner Art von Nutzen fragt, ist kein Demokrat, kein Philanthrop, sondern ein reißender Wolf, der in den Abgründen seiner Wünsche und Gedanken der Moral, die zur Vernichtung des so genannten &#8220;lebensunwerten Lebens&#8221; geführt hat, in einer Art und Weise ähnelt, die jeden rechtschaffenen und guten Menschen das Frühstücksbrot die Speiseröhre wieder nach oben treiben muss.</em></p>
 <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.denker.net/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.denker.net/2008/05/27/katholischer-weihbischof-will-ohne-computer-auskommen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Banane ist ein eigentragenes Warenzeichen von&#8230;</title>
		<link>http://blog.denker.net/2008/04/23/banane-ist-ein-eigentragenes-warenzeichen-von/</link>
		<comments>http://blog.denker.net/2008/04/23/banane-ist-ein-eigentragenes-warenzeichen-von/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 14:09:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Denker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geekiness]]></category>
		<category><![CDATA[Krudes]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.the-distraught-queen.de/2008/04/23/banane-ist-ein-eigentragenes-warenzeichen-von/</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin erkältet und habe heute plötzlich einen Heiß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin erkältet und habe heute plötzlich einen Heißhunger auf Bananen entwickelt. Ich habe sofort Biobananen und Biobananensaft gekauft. Auf dem Heimweg habe ich mir dann überlegt, über dieses auch für mich seltsame Verhalten zu bloggen und fragte mich, ob ich einfach so &#8220;Banane&#8221; in mein Blog schreiben könne oder ob jemand daran vielleicht ein Markenrecht halten könnte&#8230;</p>
<p>Es tut schon weh manchmal, festzustellen, wie sehr einem im Spätkapitalismus das Hirn gefickt wird&#8230;</p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.9.12';
var flattr_uid = '14323';
var flattr_url = 'http://blog.denker.net';
var flattr_lng = 'de_DE';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tag = 'blog,wordpress,rss,feed';
var flattr_btn = 'large';
var flattr_tle = 'blog.denker.net';
var flattr_dsc = 'Procrastination for Weisenheimers';
</script>
<script src="https://api.flattr.com/js/0.5.0/load.js?mode=auto" type="text/javascript"></script> <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.denker.net/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.denker.net/2008/04/23/banane-ist-ein-eigentragenes-warenzeichen-von/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachlese zum Informatikpraktikum</title>
		<link>http://blog.denker.net/2008/04/15/nachlese-zum-informatikpraktikum/</link>
		<comments>http://blog.denker.net/2008/04/15/nachlese-zum-informatikpraktikum/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 13:40:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Denker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informatik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.the-distraught-queen.de/2008/04/15/nachlese-zum-informatikpraktikum/</guid>
		<description><![CDATA[Wir haben auf unser Praktikum "nur" eine 1.3 als Note b [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben auf unser <a href="http://www.the-distraught-queen.de/2008/03/11/mikroprozessorpraktikum-endlich-fertig/" target="_blank">Praktikum</a> &#8220;nur&#8221; eine 1.3 als Note bekommen. Grund war die überaus lange Bearbeitungszeit. Die Bearbeitungsdauer war allerdings eine Folge der wirklich schlechten Betreuung. Aber ich werde mich trotzdem nicht beklagen&#8230; <img src='http://blog.denker.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
 <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.denker.net/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.denker.net/2008/04/15/nachlese-zum-informatikpraktikum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Phaidros und der Schrottcomputer</title>
		<link>http://blog.denker.net/2008/04/13/phaidros-und-der-schrottcomputer/</link>
		<comments>http://blog.denker.net/2008/04/13/phaidros-und-der-schrottcomputer/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 21:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Denker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geekiness]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Krudes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.the-distraught-queen.de/2008/04/13/phaidros-und-der-schrottcomputer/</guid>
		<description><![CDATA[Als Informatiker wird man ja manchmal gefragt, ob man m [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Informatiker wird man ja manchmal gefragt, ob man mal nach einem bestimmten Computer sehen könnte. Manchmal nervt&#8217;s, manchmal macht&#8217;s man gerne. Marc von der Uni fragte mich diesmal, versprach mir ein Abendessen und ich erklärte mich gerne bereit, genoss den Abend und belustigte mich am Computer: Unter einem Schrottcomputer habe ich mir viel vorgestellt, aber nicht das:</p>
<p><a href="http://www.the-distraught-queen.de/wp-content/uploads/2008/04/ausgangszustand.jpg" title="Ausgangszustand"><img src="http://www.the-distraught-queen.de/wp-content/uploads/2008/04/ausgangszustand.thumbnail.jpg" alt="Ausgangszustand" /></a></p>
<p>Der Computer selber sah auf dem ersten Blick einfach nur etwas älter aus und man musste schon zweimal hinsehen, um zu entdecken, dass das Gehäuse falschherum angebracht war, weswegen die Seitenwände abstanden.  Besonders kreativ war aber der Einschaltmechanismus:</p>
<p><a href="http://www.the-distraught-queen.de/wp-content/uploads/2008/04/anschaltkabel.jpg" title="anschaltkabel.jpg"><img src="http://www.the-distraught-queen.de/wp-content/uploads/2008/04/anschaltkabel.thumbnail.jpg" alt="anschaltkabel.jpg" /></a></p>
<p>Da es sich um ein ATX-Netzteil aber um ein AT-Gehäuse handelte, das einen richtigen Schalter und nicht nur einen Taster verwendete, musste man improvisieren. Manch einer hätte vielleicht einfach einen Taster angelötet, aber man kann natürlich auch einfach die beiden Drähte kurz aneinander halten. Diese kreative Bauweise setzte sich beim Netzteil natürlich fort:</p>
<p><a href="http://www.the-distraught-queen.de/wp-content/uploads/2008/04/netzteil.jpg" title="netzteil.jpg"><img src="http://www.the-distraught-queen.de/wp-content/uploads/2008/04/netzteil.thumbnail.jpg" alt="netzteil.jpg" /></a></p>
<p>Das Netzteil war an keiner Stelle fixiert, sondern lag halb auf dem Gehäuse, halb auf den Flachbandkabeln der Laufwerke auf. Ein Stoß hätte wohl gereicht, damit &#8230;</p>
<p><a href="http://www.the-distraught-queen.de/wp-content/uploads/2008/04/pcikarten.jpg" title="pcikarten.jpg"><img src="http://www.the-distraught-queen.de/wp-content/uploads/2008/04/pcikarten.thumbnail.jpg" alt="pcikarten.jpg" /></a></p>
<p>das Netzteil auf die frei schwebenden PCI-Karten herabgefallen wäre. Die Kabelstumpen recht kann man hier übrigens noch deutlicher sehen:</p>
<p><a href="http://www.the-distraught-queen.de/wp-content/uploads/2008/04/kabelstumpen.jpg" title="kabelstumpen.jpg"><img src="http://www.the-distraught-queen.de/wp-content/uploads/2008/04/kabelstumpen.thumbnail.jpg" alt="kabelstumpen.jpg" /></a></p>
<p>Neben den Spinnweben kann man jetzt auch deutlich sehen, dass man ein Board mit ATX-Formfaktor gedreht in ein AT-Gehäuse eingebaut hatte. Entsprechend waren die Anschlüsse nicht da, wo man sie vermuten würde:</p>
<p><a href="http://www.the-distraught-queen.de/wp-content/uploads/2008/04/versteckteanschluesse.jpg" title="versteckteanschluesse.jpg"><img src="http://www.the-distraught-queen.de/wp-content/uploads/2008/04/versteckteanschluesse.thumbnail.jpg" alt="versteckteanschluesse.jpg" /></a></p>
<p>Unter den Anschlüssen ist das Stück Pappe zu erkennen, auf dem das Board befestigt war. Ich musste übrigens vor der Demontage Daten vom Rechner herunterkopieren und stellte einfach nur das Fehlen eines USB-Ports für meine externe Festplatte fest. Ich wusste ja nicht, dass ich an dieser Stelle hätte suchen sollen&#8230;</p>
<p>Nach einiger Zeit hatte ich dann die Daten auch auf das neue Notebook (Baujahr 2004) kopiert. Dann sollte es nur noch ans Internet angeschlossen werden. Mir war allerdings nicht klar, dass das Windows XP noch nie in der Nähe einer Netzwerksbuchse gewesen war: Das Herunterladen von Servicepack 2 habe ich dann nicht mehr erlebt&#8230;</p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.9.12';
var flattr_uid = '14323';
var flattr_url = 'http://blog.denker.net';
var flattr_lng = 'de_DE';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tag = 'blog,wordpress,rss,feed';
var flattr_btn = 'large';
var flattr_tle = 'blog.denker.net';
var flattr_dsc = 'Procrastination for Weisenheimers';
</script>
<script src="https://api.flattr.com/js/0.5.0/load.js?mode=auto" type="text/javascript"></script> <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.denker.net/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.denker.net/2008/04/13/phaidros-und-der-schrottcomputer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die liberale Geste (oder: Die Vernunft in der Latrine)</title>
		<link>http://blog.denker.net/2008/03/29/die-liberale-geste-oder-die-vernunft-in-der-latrine/</link>
		<comments>http://blog.denker.net/2008/03/29/die-liberale-geste-oder-die-vernunft-in-der-latrine/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 18:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Denker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.the-distraught-queen.de/2008/03/29/die-liberale-geste-oder-die-vernunft-in-der-latrine/</guid>
		<description><![CDATA[Ich gebe es zu: Ich lese zeitweise Blogs, für die man  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe es zu: Ich lese zeitweise Blogs, für die man mich zu recht schräg anschauen sollte. Ich lese sie aber nicht, weil ich etwa deren Meinung bin und ich lese sie auch nicht aus irgendeiner &#8220;Ich muss sie mit Argumenten bekämpfen!&#8221;-Geste heraus, sondern nur damit ich abschätzen kann, wie es um meinen eigenen Geisteszustand steht. Ich habe schon mehrfach in diesem Blog angedeutet, dass ich mich selbst für einen Liberalen halte und dass ich nichtsdestotrotz oder gerade deshalb die sog. liberalen Parteien unseres Landes für peinliche Veranstaltungen halte. Diese Blogs helfen mir dabei, ein Liberaler zu bleiben, ohne mir dabei anzueignen, was ich die liberale Geste nenne.</p>
<p>Die liberale Geste hat etwa folgende allgemeine Form:</p>
<blockquote><p>Ich bin ja liberal, aber das ist so $BELIEBIGES_ATTRIBUT, dass hier mit der Freiheit auch mal Schluss sein muss.</p></blockquote>
<p>Für $BELIEBIGES_ATTRIBUT kann man dabei tatsächlich fast alles einsetzen. Vorzugsweise nimmt man, da man als Liberaler permanent in der Furcht vor dem eigenen Relativismus lebt, ein der Wortfamilie der Moral entlehntes Attribut und bezichtigt andere gerne, dies aber aufgrund des Liberalismus doch stets implizit, irgendwelche Grenzen überschritten zu haben, die man &#8211; trotz der Freiheit, sie zu überschreiten! &#8211; nicht hätte überschreiten dürfen.</p>
<p>Dass eine solche Geste dabei nicht wahrhaft liberal ist, sondern die eigene nur mühsam sublimierte Kleinbürgerlichkeit in erbärmlichster Art und Weise wieder an die Oberfläche zerrt, liegt auf der Hand. Sie ist dabei nicht etwa zynisch oder ironisch. Die Geste der liberalen Ironikerin etwa ist etwas ganz anderes. Hier geht es wirklich nur um das Herausbrechen der eigenen Spießigkeit, die den Anderen das Furzen nur genau so lange erlauben möchte, wie es nach Lavendel oder wenigstens nicht anders als man selber duftet. Die liberale Geste ist also die Geste eines kleinen Diktators, der den Ruf nach der Freiheit sich selbst zum Diskursinstrument gemacht hat und Grenzen immer genau dann sieht und zieht, wenn andere die Frechheit besitzen, von der Freiheit, die man selbst ja noch für alle gefordert hatte, um das eigene Vermögen straflos zu vaduzen, auch noch Gebrauch zu machen und &#8211; was noch viel schlimmer ist: es mit einer Manier zu tun, die nicht wenigstens den Tabubruch gegenüber dem liberalen Gestiker bedauert und diesen Skandal dann nicht einmal mit dem zynischen Grinsen eines &#8220;Schau mal, was ich tue!&#8221; krönt, sondern es einfach tut.</p>
<p>Der Liberalismus dieser liberalen Gestiker reicht grob geschätzt vom eigenen Gartenzaun bis zum Bankkonto. Alles jenseits des Zauns soll bitte stinken wie sie, plappern wie sie, arbeiten wie sie und ja nicht die Chuzpe haben, die Freiheit, die der liberale Gestiker für den eigenen Vorgarten erkämpft, auch noch für das eigene Schlafzimmer oder die eigene Schreibmaschine in Anspruch zu nehmen.</p>
<p>Gerade ist mir wieder eine besonders peinliche Fassung der liberalen Geste durch den News-Reader gelaufen; denn da sich mein <a href="http://www.the-distraught-queen.de/2008/01/24/roland-und-der-homo-kult/" target="_blank">alter</a> Freund Damien <a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/03/29/jedem-das-seine-folter-und-ihre-liebhaber/" target="_blank">über italienische Folterskandale</a> zu schreiben bemüht, schenkt er uns zusätzlich noch ein wenig seiner liberalen Sexualmoral (<em>Link im Original</em>):</p>
<blockquote><p>Übrigens habe ich einen Vorschlag für die Menschen, <a href="http://gay-bondage-forum.de/modules.php?name=Sections&amp;op=printpage&amp;artid=89" title="Link im Original" target="_blank">die sich von Folter sexuell erregt fühlen</a>. Warum lassen sie sich nicht statt der unfreiwilligen Opfer mißhandeln? Davon würden schließlich alle Beteiligten profitieren: Die Demonstranten kämen in Zukunft ungeschoren davon, Beamte und Folterwillige hätten ihren ultimativen Kick.</p></blockquote>
<p>Und für die, denen das noch nicht genug ist, habe ich noch einen weiteren Ausbruch des lieben Damien, der uns an der <a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/03/27/feminismus-zum-kotzen/" target="_blank">kunstkritischen Seite seines Liberalismus</a> teilhaben lässt. Wenn ihm solche Bücher nicht gefallen, warum liest er sie dann? Überflüssig sind sie nicht, solange sie gekauft werden. So eine Position wäre vielleicht ein wenig liberaler&#8230;</p>
<p><em>PS: In der Vergangenheit neigte Damien dazu, besonders übel geschriebene Artikel nachträglich zu entschärfen. Ich finde das eigentlich schade. Ich stehe doch auch zu dem Blödsinn, den ich so verzapfe&#8230; aber dazu bin ich vielleicht einfach nicht liberal genug&#8230; </em></p>
 <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.denker.net/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.denker.net/2008/03/29/die-liberale-geste-oder-die-vernunft-in-der-latrine/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
